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Schröpfen Set M016 Vakuum Massage mit Schröpfgläser aus Plastik

Eigenschaften:

Inhalt:
24 Plastik Schröpfgläser in verschiedenen Grössen:
4x A01 Innendurchmesser 57mm, Außendurchmesser 67mm
4x A02 Innendurchmesser 50mm, Außendurchmesser 61mm
4x A03 Innendurchmesser 42mm, Außendurchmesser 52mm
4x A04 Innendurchmesser 35mm, Außendurchmesser 44mm
4x A05 Innendurchmesser 26mm, Außendurchmesser 35mm
4x A06 Innendurchmesser 22mm, Außendurchmesser 31mm
12 Magneten
Vakuumpumpe mit Schlauch inkl. Zubehör
Anleitung (EN,DE)

Schröpfgläser: Kunststoff
Verpackungsmaßen: L41cm, B29cm, H9cm

 

Artikelnummer: M016 Kategorie: Schlüsselworte: , , , ,

Beschreibung

Dieses Schröpfgläser Set aus hochwertigem und pflegeleichtem Kunststoff eignet sich zum Schröpfen nach ärztlicher Verordnung.

Geschichte des Schröpfens:
Die jahrtausendealte Heilmethode wurde in der chinesischen Medizin schon von 2000 Jahren angewandt, vor über 5000 Jahren in Mesopotamien und auch im klassischen Altertum durch griechische und ägyptische Ärzte. Als Hilfsmittel zum Schröpfen wurden früher Kuhhörner eingesetzt.

Wirkungsweise:
Das Schröpfen gehört zu den ausleitenden Verfahren und kann völlig ohne Nebenwirkungen angewendet werden. Der Erfolg dieser Heilmethode beruht auf der Aktivierung körpereigener Stoffe und auf der Stärkung des Immunsystems.

Die Nervenverbindungen zwischen den inneren Organen und der Haut bewirken, dass eine funktionelle Störung eines Organs Schmerzen auslösen kann, die an der Hautoberfläche zu spüren sind. Gegen diese Symptome ist das Schröpfen wirkungsvoll. Bestimmte Hautreflexzonen und Akupunkturpunkte sind sensibel und können stimuliert werden. Wenn diese Hautreflexzonen behandelt werden, wird dadurch das entsprechende Organ in seiner Funktion positiv beeinflusst. Durch Medikamente oder sonstige pharmazeutische Produkte kann diese Wirkung nicht erreicht werden.

Das unblutige Schröpfen
Das unblutige oder auch trockene Schröpfen gelingt, indem die Haut an den Schröpfstellen eingeölt wird. Die Schröpfgläser werden angelegt und ein Vakuum mittels einer Saugpumpe erzeugt. Die Haut wird nicht verletzt, aber so lange behandelt, bis das Haut- und das Unterhautgewebe leicht angesaugt werden. Dieses Ansaugen durch den entstandenen Unterdruck bewirkt eine verstärkte Durchblutung. Die Schröpfgläser sollten einige Zeit auf der Haut haften bleiben. Dies wird durch sorgfältiges Einölen erreicht.

Mit der Schröpfmassage, einer weiteren Art des unblutigen Schröpfens, werden zunächst große Bereiche der Haut mit einem Massageöl behandelt. Danach werden die Schröpfgläser langsam im Muskelverlauf über die Hautreflexzonen geführt. Diese Methode hat eine weitaus stärkere Wirkung auf die Durchblutung als eine klassische Massage.

Das blutige Schröpfen
Das blutige Schröpfen dient zur Verdünnung des Blutes, seine Fließfähigkeit soll gefördert werden. Die vorhandenen Giftstoffe werden, wie das beim Aderlass in früheren Zeiten beabsichtigt war, mit dem Blut aus dem Körper ausgeschieden. Die Haut wird dabei zunächst eingeritzt, dann werden die Schröpfgläser angesetzt.

Gebrauchsanleitung für das Schröpfen:

Zu den Schröpfgläsern in verschiedenen Größen, abgestimmt auf unterschiedliche Schröpfstellen, gehört außerdem eine Saugpumpe. Die Methode des Schröpfens wird seit Jahrhunderten angewendet und geht auf eine lange Tradition zurück. Die Instrumente, die qualitativ hochwertigen Schröpfgläser, sind nach der traditionellen Erfahrung entwickelt und entsprechen gleichzeitig in jeder Hinsicht den Anforderungen der modernen Medizin. Sie sind aus hochwertigem Kunststoff hergestellt und lassen sich leicht und hygienisch reinigen.

Der Unterdruck, der in den Gläsern erzeugt wird, kann sehr fein und individuell reguliert werden.

Körperstellen, die nicht geschröpft werden dürfen:

  • in der Umgebung des Herzens, an großen Blutgefäßen;
  • an den Augen, den Ohren ,der Nase, den Brustwarzen, am Magen;
  • bei schwangeren Frauen und Geisteskranken;
  • und bei allgemeinen Hautkrankheiten.

Was man beim Schröpfen vermeiden soll:
Stellen, an denen die Haut unmittelbar auf Knochen liegt, damit die Schröpfköpfe nicht abgehen, also an hervorstehenden Stellen der Schulterblätter, der Wirbelsäule, am Brustbein und an den Schlüsselbeinen.

Vorbereitung:
1. Bevor die Schröpfgläser zum ersten Mal benützt werden, ist eine Überprüfung des Ventils empfehlenswert.
2. Die Schröpfgläser werden zunächst leicht angewärmt, das kann in lauwarmem Wasser geschehen oder auch auf einer Wärmeplatte.
3. Türen und Fenster sollten geschlossen werden.
4. Der behandelte Patient wird bequem gelagert.
5. Die Haut wird bei der Schröpfmassage mit speziellem Massageöl vorbehandelt, beim Schröpfen wird vorher Vaselin oder Creme aufgetragen. Das ist besonders bei Personen mit wenig Unterhautfettgewebe wichtig.

Das Schröpfen
1. Zunächst werden die definierten Stellen zum Schröpfen ausgewählt, die oft den Akupunkturpunkten entsprechen. Dazu gehört auch die Auswahl der passenden Größe der Schröpfköpfe.
2. Das Ventil des Schröpfkopfs wird hochgezogen.
3. Die Saugpumpe wird auf das Ventil gestülpt.
4. Der Schröpfkopf muss nun an den ausgewählten Hautbereich angelegt und leicht an den Körper gepresst werden.
5. Die Luft wird aus dem Schröpfkopf gepumpt, dabei wird der Unterdruck exakt reguliert.
6. Nun wird die Pumpe vorsichtig aus dem Kopfventil gezogen. Bei allen weiteren Schröpfköpfen wird genauso verfahren.
7. Behaarte Haut muss vorher glattrasiert oder eingepudert werden. Es kann auch zum besseren Halt ein Gummiring auf den Schröpfkopf gesetzt werden.
8. Die Schröpfgläser sollten unter Unterdruck einige Zeit auf der Haut haften bleiben. Die Zeitdauer bei Erwachsenen beträgt 10 bis 20 Minuten, bei Kindern etwa 5 bis 10 Minuten. Bei kranken und geschwächten Personen sollte die Zeitdauer noch kürzer sein.
9. Wenn der Schröpfkopf gelöst werden soll, wird das Ventil hochgezogen. Die Haut am Rand wird mit dem Finger leicht eingedrückt und dann der Kopf vorsichtig entfernt. Es darf nicht gerissen oder gezogen werden, um ein Beschädigen der Haut zu vermeiden.
10. Die Haut wird anschließend mit Spiritus eingerieben. Der Patient wird zugedeckt und sollte 20 bis 30 Minuten ruhen. Nach der Behandlung sollte er sich mindestens 2 Tage lang vor Kälte schützen.

Die Dauer der Schröpfbehandlung
Die Schröpfmethode wird oft mit anderen Maßnahmen kombiniert. Im Allgemeinen wird die Behandlung zweimal wöchentlich angewendet.

Kontraindikationen:

  • Unbekannte Geschwulst unter der Haut;
  • Erkrankungen mit Blutungsneigung;
  • Nieren- bzw. Herzschwäche, kritische Hypertonie;
  • Akute Entzündung des betreffenden Hautgebietes;
  • allergische , eitrige und pilzbedingte Hautentzündung;
  • Akuter Knochenbruch;
  • Anämie oder allgemeine Erschöpfung nach langwieriger Krankheit;
  • Schwangerschaft;
  • offene Wunden, Hautverletzungen, Ekzeme, Neurodermitis.

Reinigung:
Damit Kreuzinfektionen vermieden werden, ist es wichtig, die Schröpfköpfe hygienisch zu behandeln und sorgfältig zu reinigen, beispielsweise mit hochprozentigem Alkohol.
Bei jeder Anwendung ist auf sorgfältige Hygiene zu achten.
Beschädigte Schröpfköpfe dürfen nicht mehr verwendet werden.

Krankheiten die mit Schröpfen behandelt werden können:
Hitzeschlag (Behandlung nach dem Hitzeschlag), Durchfall, Kopfschmerzen, zerebrovaskuläre Erkrankungen, Arthritis, Erkältung, Knochenchirurgie Krankheiten, gynäkologische Erkrankungen, Kinderkrankheiten, akute Tonsillitis, chronische Pharyngitis, Zahnschmerzen, Kribbeln, etc.